Saba, Gusia und Bunia sind in angekommen

 
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BlackBagsi
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BeitragVerfasst am: 10.01.2016, 08:55    Titel: Saba, Gusia und Bunia sind in angekommen
Liebe Hundefreunde,


nachdem wir bereits über die ehemaligen Räude Welpen berichten konnten und mit guten Nachrichten ins Jahr gestartet sind, gibt es weitere erfreuliche News von den drei alten, gebrechlichen Hündinnen aus Polen. Wir lassen das neue Zuhause selbst zu Wort kommen.

Hier der Bericht von Raffaela, der wir an dieser Stelle nochmal ganz herzlich DANKE sagen möchten!

Es ist so schön, dass die drei alten Damen noch 2015 zu mir kommen konnten. Sylvester haben wir gut überstanden.
Die kleine, völlig verfettet Dackelmischlingshündin heißt jetzt Hermine. Sie ist eine bezaubernde, aufgeweckte Hündin, die eine unglaublich feine Antenne dafür hat, Essbares wahrzunehmen. Hermine muss dringend abnehmen, leider wird das mit viel Spaziergehen, so meine Hoffnung, nicht so einfach funktionieren. Hermines erster Spaziergang (200m hin, 200m zurück) endete damit, dass wir für die gesamte Strecke 25 Minuten brauchten, Hermine aus dem letzten Loch pfiff und es ihr mit ihrem Gewicht einfach nicht möglich ist, "Gassi zu gehen". Das muss ich also anders angehen, sie muss erstmal lernen, überhaupt mehr als 5 Schritte auf einmal zu laufen. Das wird leider noch ein verdammt langer Weg und für mich ist es kriminiell, einen Hund so fett zu mästen. So sieht ein Wesen nicht über Nacht aus. Hermine wurde körperlich misshandelt, diese falsch verstandene Tierliebe ist nichts anderes.



Mein Wunsch für die goldige Hermine ist es, dass sie es erlebt, im Sommer als schlanker Hund über die Wiesen zu rennen, oder auch nur zu laufen, und dass ihr kleines, völlig in Mitleidenschaft gezogenes Herz nicht vorher einfach von jetzt auf nachher aufhört zu schlagen, weil ihr Körper, ihr ganzer Organismus zu sehr unter dem massiven Gewicht gelitten haben.
Hermine, ich werde alles tun, dass du abnimmst und dann noch ein langes Leben in einem gesunden Körper hast. Die erste Stunden hat es mir fast die Tränen in die Augen getrieben, sie anzuschauen, weil sie so dick ist und ich nicht verstehen kann, wie man so etwas zulassen kann...mittlerweile bricht es mir zwar immer noch das Herz, aber die Mission "Hermine nimmt ab" wird in die Tat umgesetzt!



Die 15-jährige, zierliche, elfengleiche und unglaublich zarte, braune Hündin wurde "Coco" getauft. Coco anzuschauen macht mich glücklich. Dieser Hund ist so zerbrechlich, das man sie den ganzen Tag sanft knuddeln möchte. Coco trägt jetzt permanent, auch im Haus, einen Mantel, weil ihr Bauch von der OP noch kahl ist und sie ein bisschen zusätzliche Wärme sicher gut gebrauchen kann. Coco ist, im Gegensatz zu Hermine, stubenrein, schläft mit im Bett, hat ein ganz liebes, genügsames Wesen, ist völlig unauffällig und einfach nur hinreißend. Coco hatte einen Tumor an der Unterseite. Da ich nicht weiß, was eventuell noch alles in ihr schlummert, werden in Kürze weitere Untersuchungen angestellt, um auf der sicheren Seite zu sein und nichts zu verpassen. Coco kommt noch allein auf die Couch und die Sessel, wo sie bevorzugt schläft, und mein Wunsch für dieses scheu drein blickende Wesen mit den trüben Augen (auf dem einen ist sie sicherlich blind, auf dem anderen sieht sie wohl noch) ist, dass sie sich mit jeder Faser ihres dünnen Körpers beschützt und umsorgt fühlt. Coco soll sich hier komplett sicher fühlen...und vielleicht noch etwas zunehmen. Und eine liebevolle, behütete Zeit haben.



Die schwarz-weiße Hündin ist jetzt "Bonnie". Ihr Zustand macht mir Sorgen...sie kann schlecht laufen, an der einen Hinterpfote funktioniert der sog. Pfoten-stell-Reflex nicht mehr, sie hat trübe Augen, schuppiges Fell, ist tüddelig und im Hirn senil (äußert sich durch unkontrolliertes Bellen, zum Teil minutenlang, auch nachts), Bonnie ist eben etwas verwirrt, nicht mehr gut beeinander und hat vermutlich nicht mehr all zu lange. Sie macht den Eindruck als ob sie ein entbehrungsreiches, liebloses Leben hinter sich hat. Auch sie wurde operiert und der Tischtennisball große Knubbel am Bauch ist weg, aber der Rest ihrer Unterseite ist immer noch voller Tumore. Bonnie, du hast viel mitgemacht! Ich kann nicht sagen, wie lange sie noch hat, aber ich werde mich bemühen, auch ihr so viel Liebe und Fürsorge wie möglich zu geben...sie soll nie wieder frieren, hungern oder Schmerzen haben. Um das zu verhindern, werden auch bei Bonnie Untersuchungen folgen, eventuell braucht sie ein Schmerzmittel. Auch möchte ich abklären, welche anderen Baustellen neben dem ganz deutlich vorhandenen Krebs und der sicherlich vorhandenen Arthrose/Spondylose eventuell sonst noch vorliegen.
Die 3 sind hier, in Sicherheit, umsorgt. Für so viele wird das immer ein ferner Traum sein.

Vielen Dank für all die Unterstützung. Von den benötigten 750 Euro haben wir bis dato 490 Euro an Spenden sammeln können!

Falls jemand von Euch eine der drei Hündinnen unterstützen möchte, kann er sich gerne bei uns melden.

Liebe Grüße
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